In persönliche Lieblingsthemen und Zukunftsmärkte investieren

Die wohl bekannteste Theorie menschlicher Grundbedürfnisse stammt von Abraham Maslow, Mitbegründer der humanistischen Psychologie. An unterster Stelle der von ihm entwickelten Bedürfnispyramide stehen: Essen, Trinken, Schlaf, Atmung und Wärme. Bedeutet übertragen auf die Welt der Wirtschaft: Gegessen wird immer – und Ernährung ist damit ein Markt der Zukunft.

Um Anlegern die Möglichkeit zu geben, ihr Portfolio – auch entsprechend der persönlichen Risikobereitschaft – weiter zu spezifizieren, bietet Solidvest ihren Kunden an, die zehn integrierten Investmentthemen nach eigenen Interessenschwerpunkten zu gewichten. Dazu zählt auch das Thema „Ernährung“. Bei diesem Bereich und auch bei allen anderen Schwerpunktthemen berücksichtigt Solidvest sowohl Trends als auch langfristige Wachstumsmärkte

Global Foodprint

Schauen wir uns im ersten Schritt die internationalen Lebensmittelkonzerne an: Diese konnten unter anderem durch die weltweit sinkende Geburtenrate und die vorherrschende Absatzschwäche in Nordamerika und in Europa zuletzt nur wenig glänzen. Hinzu kommt, dass die Verbreitung von Billigmarken und international agierende E-Commerce-Anbieter die Preise drücken – was die Global Player bislang nur in Teilen durch Expansionen in Asien und Südamerika ausgleichen konnten.

Um im zunehmend hart-umkämpften Food-Segment weiterhin aussichtsreiche Titel zu finden, prüft Solidvest derzeit insbesondere die Nischenmärkte. Ein kleiner Überblick:

Öko ist in

BIO – nicht nur auf den Lebensmittelverpackungen großgeschrieben, sondern mittlerweile auch in den Köpfen der Konsumenten. Der Markt für Bioprodukte wächst jährlich um rund zehn Prozent und ist damit der sich am schnellsten entwickelnde Noch-Nischenmarkt. Auch wenn der Marktanteil biologischer Produkte im Vergleich zum konventionellen Lebensmittelsegment noch relativ klein ist, erwarten wir hier in den kommenden Jahren eine rasante Veränderung. Denn auf Grund des schon fast selbstverständlichen Bedarfs an Pestizid- und Antibiotika-freien Lebensmitteln kommen auch die Großen nicht mehr umhin, sich dem Thema zu widmen. So hat jüngst ein französischer Lebensmittelhändler angekündigt, sein Bio-Angebot bis 2022 mit fünf Milliarden Euro Umsatzvolumen fast verfünffachen zu wollen. Ein Marktsegment mit viel Potenzial.

Das „Frei von ...“-Sortiment

Wir kennen es alle: Für Freunde und Bekannte zu kochen wird zunehmend herausfordernder. Lebensmittel-Unverträglichkeiten sind der Grund – vor allem Laktose- und Glutenallergien haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Diese Allergien haben einen weiteren Nischenmarkt geschaffen: das „Frei von ...“-Sortiment. Allein die Kennzeichnung „glutenfrei“ hat schon so manchem Produkt unerwartet hohe Absatzerfolge beschert, wie dem Wodka der US-Marke TiTo’s aus Texas. Um beispielsweise von der Laktose-frei-Entwicklung zu profitieren, brachte die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie im Jahr 2017 ganze 240.000 neue Produkte auf den Markt. Im Vergleich zu 2012 ist dies eine Steigerung von rund 60 Prozent. Doch Investitionen in Neuproduktlancierungen sind nicht unbedingt ein Rendite-Garant. 75 Prozent aller Neueinführungen scheitern innerhalb eines Jahres. Daher überrascht es nicht, dass viele Nahrungsmittelkonzerne ihr Produktportfolio auch gerne durch die Akquisition etablierter Marken ausweiten.

Stay Healthy

Der Fitness- und Gesundheits-Boom hält an. Viele Protein-Shake- und Kalorienbinder-Produzenten treiben mit bunten Marketingideen diese Entwicklung vor sich her. Ergebnis ist, dass die Produktion gesundheitsfördernder und besser verträglicher Lebensmittel weiter an Bedeutung gewinnt. Indem die Konsumenten zunehmend Aromen, Süß- und Farbstoffe meiden, zwingen sie die Lebensmittelhersteller dazu, künstliche Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker weiter zu streichen. Das wiederum trifft in erster Linie die Zusatzstoff-Hersteller – sogar im Fastfood-Land USA. Die Gewinner hingegen sind die Hersteller natürlicher Lebensmittelfarben. Die milliardenschweren Übernahmen von Naturex durch Givaudan und von Frutarom durch International Flavors & Fragrances, zwei Gesellschaften mit spezieller Expertise bei natürlichen Zusatzstoffen, dürften daher nur der Anfang gewesen sein.

Kurzum: Wachsende Nachfrage bei Bio-Produkten, zunehmende Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und der anhaltende Gesundheitsboom halten den gesamten Ernährungsmarkt in Bewegung. Ziel von Solidvest ist, Kunden durch Beteiligungen an aussichtsreichen Unternehmen an den Marktchancen teilhaben zu lassen. Deswegen besuchen die Analysten des hauseigenen Research-Teams sowohl etablierte als auch aufstrebende Food-Nischenproduzenten weltweit, um so vielversprechende Titel für das Schwerpunktthema „Ernährung“ besser kennenzulernen – und als mögliches Investment zu identifizieren.

Darüber hinaus bietet Solidvest Anlegern die Möglichkeit, in zusätzlich neun weiteren Investmentthemen, wie z.B. „Demographie & Gesundheit“ oder „Dividendenrendite“ eine Gewichtung für das eigene Portfolio vorzunehmen. So können Sie Ihr Portfolio individuell – und nach Themen, die Sie bewegen – gestalten.

Maximilian Nindel

Der Autor

Maximilian Nindel

Maximilian Nindel verantwortet die technische Projektumsetzung bei Solidvest. Nach einem Doppel-Bachelor der VWL und BWL schloss er Ende 2018 an der Universität Augsburg seinen VWL-Master mit seiner Arbeit zum Aufbau und Grenzen von digitalen Vermögensverwaltungen ab. Seit 2015 ist Herr Nindel für die DJE Kapital AG tätig, wo er im Research unter anderem die Hauseigene Datenbank aufbaute.

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