Kundenwünsche treiben Banking-Segment voran

Generation Y, Millennials oder Generation Z – der digitalisierte Alltag ist für sie selbstverständlich. Soziale Medien, Streaming-Dienste und Online-Banking werden nicht in Frage gestellt – sie sind gesetzt. Diese Segmente bieten spannende Anlagemöglichkeiten. Insbesondere im Banking-Bereich steckt viel Dynamik und damit einhergehend großes Investitions-Potential auch für jüngere Anleger.

USA oder Europa – wer hat die Nase vorn?

Doch werfen wir zunächst einen Blick aufs große Ganze. Vieles spricht weiterhin für eine robuste Verfassung des US-Marktes gegenüber Europa – und dabei bleibt der US-Bankensektor nachhaltiger Profiteur. Schon in den vergangenen Jahren verzeichneten die amerikanischen Banken eine deutliche Erholung. Insbesondere bei den großen deutschen Banken wartet man darauf noch vergeblich. So setzen sich die USA weiter ab – der Abstand wächst zusehends. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Angefangen von der im Expresstempo durchgezogenen Bilanzbereinigung nach der Finanzkrise über das deutlich organischere Wachstum bis hin zu mehr Investitionen in die Zukunft. Zusammengenommen alles Themen, die hierzulande aus Gründen der Aufarbeitung und der anhaltenden Umstrukturierung nicht den gleichen Stellenwert haben. Auch die kontinuierliche Gesamterholung in den USA beschleunigt den Finanzsektor.

Digitalisierung als Chance begriffen

Schaut man sich die Geschäftsmodelle der internationalen Banken und der hier ansässigen Institute an, werden die wachsenden Unterschiede noch deutlicher. So sind beispielsweise nordeuropäische Wettbewerber oder auch auf globalen Handel spezialisierte Institute aus Großbritannien hinsichtlich Digitalisierung viel weiter entwickelt. Und genau das macht sich in Form sinkender Kosten bemerkbar. Bei nordamerikanischen Instituten zeigt sich zudem ein deutlich verstärkter Fokus auf die Alltagstauglichkeit für Kunden. So nimmt der Zahlungsverkehr mit Kreditkarte stetig zu. Auf lange Sicht werden Kreditkarten klassische Überweisungen oder im Falle der USA den Scheckverkehr ersetzen. Aus diesem Grund bauen die Banken ihre Aktivitäten zur Neukunden-Gewinnung und zu einer besseren Positionierung erheblich aus. Dazu zählen neue, komfortable Zahlungstechnologien wie e-Wallets und Produkte mit signifikantem Mehrwert, wie Premiumkreditkarten inklusive ihrer zahlreichen Vergünstigungen. Hier gilt es schnell und innovativ zu sein, um das Feld nicht den großen Technologiekonzernen zu überlassen.

All about Data

Wichtiger als die kurzfristig erreichbaren Gewinne aus dem Transaktionsgeschäft sind jedoch die Möglichkeiten der Datennutzung – schließlich wird kaum etwas so stark von Big Data profitieren können wie die Steuerung der Kreditvergabe. Dieser Bereich wird zukünftig unterstützt von einer Vielzahl neuer Datenpunkte, wie dem transparent werdenden Ausgabeverhalten. Und eine unterschiedlich gute Datenbasis wird dann zu erheblichen Qualitätsdiskrepanzen in der Entscheidungsfindung führen. Der erfolgreiche Aufbau dieser Geschäftsfelder, von einigen zaghaften Versuchen bislang mal abgesehen, benötigt einen hohen Kapitalaufwand, eine zweckmäßige Regulierung und strategische Kapazitäten – was wir unterm Strich hierzulande schon zu lange vermissen.

Fokus schärfen – Qualitätsauswahl treffen

Für eine umsichtige Anlageausrichtung ist es ratsam, das makroökonomische Umfeld genau im Blick zu haben. Genauso wichtig ist, die strategischen Potentiale zu sondieren, um gerade im strukturell schwierigen Finanzdienstleistungssektor die zukünftigen Gewinner mit Wachstumspotenzial zu finden – beispielsweise jene Banken und Zahlungsdienstleister, die umfassend die Chancen der Digitalisierung und sich wandelnder Kundenbedürfnisse begriffen haben. Laien sind bei der Auswahl schnell überfordert. Das ist Expertensache. Darum trifft das Research-Team der DJE Kapital AG jedes Jahr wichtige Entscheidungsträger im Banking-Bereich – von der Großbank bis zum Startup.

Wer sich besonders stark für Digitalthemen wie diese interessiert, kann mit Solidvest, der Online-Vermögensverwaltung von DJE, und dem Themenschwerpunkt „Digitales Leben & Innovation“ in Zukunftsmärkte investieren. Mehr Informationen dazu finden Sie bei unseren Investmentthemen.

Michael-Philip Müller

Der Autor

Michael-Philip Müller

Herr Müller stellt die Verbindung zwischen der klassischen und der digitalen Vermögensverwaltung her und ist unter anderem für das Product Development bei Solidvest verantwortlich. 2011 begann er seine Karriere bei der BayernLB im Bereich der Unternehmensfinanzierung. Seit 2013 ist Herr Müller bei der DJE Kapital AG in der Prozessoptimierung und im Projektmanagement der Vermögensverwaltung tätig.

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