Vier sinnvolle Vorsätze für das Anleger-Jahr 2022

Neben dem obligatorischen Stolpern über einen schwarz-weißen Tigerkopf, Feuerwerk und gemeinschaftlichem Herunterzählen, gehören sie als feste Größe zum Start in ein neues Jahr: die guten Vorsätze. Mehr für die Gesundheit zu tun oder den Keller endlich aufzuräumen sind Jahr für Jahr unter den Evergreens. Da wir weder Ernährungsberater noch ein Entrümpelungsunternehmen sind, wollen wir uns auf unsere Domäne konzentrieren: die Geldanlage. Mit welchen sinnvollen Vorsätzen können AnlegerInnen das neue Jahr erfolgreich gestalten? Wir haben hier vier Tipps.

Vorsatz 1: die eigenen Erwartungen managen

Bevor Sie in das neue Börsenjahr starten, sollten Sie sich darüber klar werden, welche Erwartungen sich realistisch an Ihre Geldanlage stellen lassen. Womit sollten Anleger nach einem hervorragenden Jahr 2021 rechnen? Eine Reihe von Faktoren könnten zwar belastend wirken (Monetäres Umfeld & Verhalten der Notenbanken, Corona-Varianten, geopolitische Spannungen) – dennoch sieht DJE Kapital AG Gründer und Vorstand Dr. Jens Ehrhardt in seinem Marktausblick gute Chancen für ein weiteres solides Jahr an den Aktienmärkten. Auch Stefan Breintner, Leiter des Research Teams bei DJE, zeichnet einen grundsätzlich positiven Ausblick für das Börsenjahr 2022. Mehr Details zu seiner Börsenprognose, hören Sie in unserem Podcast Ausblick. Machen Sie sich zunächst ein realistisches Bild und passen Sie Ihre Erwartungshaltung entsprechend an.

 

Vorsatz 2: Risiken abwägen und Anlage anpassen

„There is no free lunch“ bleibt eine der wichtigsten Börsenweisheiten für Anleger. Auch, wenn Aktien unter den klassischen Assetklassen die höchsten Renditechancen haben und die Märkte über eine längere Zeit aufwärtslaufen, ist Geldanlage niemals risikofrei. Ganz klar: Rendite zu erwirtschaften ohne ein statistisches Risiko in Kauf zu nehmen ist eine Illusion. So sollten Anleger unbedingt ehrlich zu sich sein, wenn es um die Frage geht, welche Intensität von Kursschwankungen sie verkraften können. Wenn sie dabei feststellen, dass die Kursschwankungen zu hoch sein könnten, empfiehlt sich eine Anpassung des Portfolio Risikos. Wie Profis das Risiko eines Portfolios managen, lesen Sie hier.

 

Vorsatz 3: die Ruhe bewahren

Die mitunter größte Gefahr für Anleger lauert in ihrem eigenen Verhalten. Kurzfristigen Trends hinterher zu laufen, egal, ob es sich dabei um die Investition in bestimmte Hype-Aktien handelt (siehe Drei Lehren aus dem Meme-Aktien Hype) oder den schnellen Abverkauf bei Kursrücksetzern handelt, ist zumeist keine gute Idee. Häufig mutiert dann der rational handelnde und nutzenmaximierende Homo Oeconomicus zum metaphorischen Lemming, der der Masse ins Verderben folgt.

 

Vorsatz 4: die Perspektive beibehalten

Ein langfristiger Anlagehorizont ist für eine strategische Geldanlage, beispielsweise zum Vermögensaufbau, unerlässlich. Kurzfristige Investitionen am Aktienmarkt bergen das Risiko, Marktschwankungen perspektivisch nicht ausgleichen zu können. Wer über fünf oder zehn Jahre investiert, hat statistisch deutlich bessere Chancen. Außerdem entfalten der Zinseszinseffekt und das langfristige Sparen mittels Sparplans einen zusätzlichen positiven Effekt erst über längere Zeiträume. Auch hier gilt eine alte Börsenweisheit nach wie vor: „Time in the market beats timing the market“.

 

Gute Vorsätze, gute Chancen?

AnlegerInnen, die diese Vorsätze berücksichtigen haben gute Chancen, für sich ein positives Börsenjahr zu gestalten. Das hängt aber nicht zuletzt auch von einigen marktbeeinflussenden Faktoren ab. Wie sich das Jahr genau entwickelt, bleibt zu beobachten. Wer seine Geldanlage in professionelle Hände geben möchte, ist bei einer Online-Vermögensverwaltung, wie etwa Solidvest, womöglich an der richtigen Adresse. Fairer Hinweis: Auch eine professionelle Vermögensverwaltung ist keine Garantie für eine risikofreie Anlage.

Sebastian Hasenack

Der Autor

Sebastian Hasenack

Herr Hasenack ist studierter Diplom-Ökonom und beschäftigt sich seit 2015 mit digitaler Geldanlage. Er ist Mitgründer der ersten digitalen Vermögensverwaltung aus Luxemburg. Als verantwortlicher Geschäftsführer konnte er B2C sowie B2B-Modelle eines FinTechs begleiten. Vor der online Variante arbeitete Herr Hasenack im Portfolio- und Fondsmanagement einer klassischen Vermögensverwaltung. Bei Solidvest ist Herr Hasenack als Leiter verantwortlich für Vertrieb und innovative Kooperationsmodelle.

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